Was ist eigentlich ein Energieausweis?
Der Energieausweis ist mit dem Typenschein Ihres Autos vergleichbar. Viele interessante Kennwerte Ihres Hauses sind darin enthalten, wie zum Beispiel der zu erwartende Heizenergieverbrauch. Der wichtigste Kennwert ist aber in jedem Energieausweis enthalten: Die Energiekennzahl für Ihr Haus ( = der spezifische Heizwärmebedarf).
Der Energieausweis muss von einer befugten und qualifizierten Person ausgestellt werden!
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Wer benötigt einen Energieausweis?
Gemäß der umzusetzenden EU- Richtlinie benötigt man bei allen neuen Gebäuden einen Energieausweis bereits beim behördlichen Bauverfahren. Auch bei umfassender Sanierung, bei Zu- und auch bei Umbauten ist ein Energieausweis nötig.
Seit 2009 ist ein Energieausweis ebenfalls bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung von Häusern, Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten vorzulegen. Die Gültigkeitsdauer des Energieausweises beträgt zehn Jahre. Verantwortlich für das Vorliegen ist der Bauherr, der Vermieter bzw. der Verkäufe des Objektes.
Thermographie?
Die Thermographie ist ein bildgebendes Verfahren, welches Infrarotstrahlen sichtbar macht. Diese kann unter gewissen Einschränkungen als Temperaturverteilung interpretiert werden. Jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes sendet Wärmestrahlung aus. Mit Hilfe der Thermographie kann ein genaues Bild über mögliche thermische Verluste oder bestehende Wärmequellen ermittelt werden.
Bauthermographie wird zur Überprüfung der einwandfreien Wärmedämmung von Gebäuden oder zum Aufspüren von Wärmebrücken eingesetzt. Damit sich Fehler in der Bauausführung eindeutig nachweisen.
Beispiele für Thermografie:
Detail - Fenstersturz
Wohnhaus - Frontansicht
Detail - Fensteranschluss
Detail - Fensterdichtung
Detail - Wohnrauminneneck
